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Sport, Bewegung und
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ThemenSozialkapital und PartizipationDer Verlust des sozialen Zusammenhalts in modernen, liberal-individualistischen Gesellschaften wird immer wieder beklagt. Als maßgebliche Ressource zur sozialen Integration und Partizipation gilt das „Sozialkapital“ („social capital“) einer Gesellschaft. Dieses Sozialkapital entstünde vor allem in den gemeinschaftlichen Beziehungsnetzwerken einer lebendigen Bürgergesellschaft – den Vereinen, Projekten und Initiativen in der assoziativen Lebenswelt. Die Abteilung Sportsoziologie analysiert auf theoretischer und empirischer Ebene Funktion und Bedeutung von freiwilligen Vereinigungen und bürgerschaftlichem Engagement in Sport und Freizeit als Produzenten von Sozialkapital und somit als Institutionen der sozialen Integration. … mehr Vereine und Nonprofit-OrganisationenNonprofit-Organisationen wie z.B. Vereine und Verbände bilden neben staatlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen die dritte wichtige Organisationsform in modernen Gesellschaften. Während sie lange Zeit eher als „hybride“ Organisationen im Übergang abgetan wurden, werden sie zunehmend als eine eigene bedeutende Kraft des sozialen Zusammenlebens und als zivilgesellschaftlicher Garant für Demokratie und Wohlfahrt gewürdigt. Speziell die Sportvereine und -verbände haben sich in Deutschland und in Europa zu der mit Abstand größten Personenvereinigung mit dem höchsten Anteil bürgerschaftlich engagierter Personen entwickelt. In diesem Kontext forscht und berät die Abteilung Sportsoziologie zu Grundlagen, Veränderungen, Herausforderungen und Perspektiven von (Sport‑)Vereinen als Nonprofit-Organisationen … mehr Unternehmen und GesellschaftDie aktuelle Debatte über das freiwillige gesellschaftliche Engagement von Unternehmen in Bereichen wie Sport, Freizeit, Bildung, Kunst oder Kultur ist eingebettet in Diskussionen über eine veränderte Aufgabenteilung zwischen Staat und Gesellschaft. Beeinflusst wird diese Debatte maßgeblich durch anglo-amerikanische Konzepte über „Corporate Social Responsibilty“ (CSR) und „Corporate Citizenship“ (CC). Vor diesem konzeptionellen Hintergrund forscht und berät die Abteilung Sportsoziologie zu Fragen des unternehmerischen Bürgerengagements in Sport und Gesellschaft. ... mehr Integration und Migration„Der Sport fördert die Integration der Migranten“, so die weit verbreitete Annahme. Dass sich die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte jedoch nicht für alle immer „spielerisch“ und automatisch vollzieht, bleibt vielfach unberücksichtigt. Die Abteilung Sportsoziologie analysiert die Integrationskraft des Sports und forscht zu möglichen (des)integrativen Potenzialen und Herausforderungen der Sport-, Bewegungs- und Freizeitkultur für Menschen mit Migrationshintergrund … mehr Bildung und HumankapitalSport, Bewegung und bürgerschaftliches Engagement haben gängigen Annahmen zu Folge eine bildende Funktion. Folgt man diesen Annahmen, so können in sportbezogenen Handlungskontexten gesellschaftlich relevante Kompetenzen erworben werden, die auch auf andere soziale Settings (z.B. in der Arbeitswelt) übertragbar sind. In der Abteilung Sportsoziologie wird die bildende Funktion insbesondere im Hinblick auf informelle Lernprozesse und auf Bildungserwerb im und durch bürgerschaftliches Engagement im Sport untersucht … mehr Alter und AlternVom gesellschaftlichen Wandel der Alterstruktur sind auch die Handlungsfelder Sport und Freizeit nachhaltig betroffen. Ausdruck dafür sind die quantitativen und qualitativen Veränderungen der Sport- und Freizeitkultur, die sich auf die allgemeine Partizipation an Sport- und Freizeitaktivitäten ebenso beziehen wie auf die spezifischen Formen, sozialen Kontexte und Sinngebungen solcher Aktivitäten. Die Abteilung Sportsoziologie thematisiert diese Veränderungsprozesse insbesondere mit Blick auf das Alter(n), das als produktive Lebensphase für Individuum, Organisationen und Gesellschaft grundlegend neue Bedeutung gewinnt. … mehr Leistungssport und GesellschaftAn der Entstehung sportlicher Spitzenleistungen ist eine Vielzahl gesellschaftlicher Institutionen beteiligt. Dazu zählen die Familie, Trainingseinrichtungen, staatliche Schulen und Hochschulen, Unternehmen, Politik oder Medien. Diese Institutionen prägen von frühster Kindheit bis ins Erwachsenenalter Hochleistungssportkarrieren und institutionalisieren die Elitenbildung im Sport. Die Abteilung Sportsoziologie forscht über Strukturen und Funktionen dieser Institutionen insbesondere im internationalen Vergleich und berät im Hinblick auf deren Optimierungs- und Innovationspotenziale...mehr
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